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PREMIEREN
ab 16.11. TEHERAN TABU
ab 23.11. 665 FREUNDE
ab 30.11. ZEIT FÜR STILLE
am 1.12. 120 BPM
am 3.12. DIE SICHERE GEBURT - WOZU HEBAMMEN?
ab 1.12. MOUNTAIN
ab 7.12. A GHOST STORY
ab 21.12. DREI ZINNEN
ab 28.12. VOLL VERSCHLEIERT

KINOWOCHENVORSCHAU
Kinobar // 16. - 22. November
Kinobar // 23. - 29. November
Kinobar // 30. November - 6. Dezember
Kinobar // 7. -13. Dezember

Mo 20.11. | Di 21.11. | Mi 22.11. | Do 23.11. | Fr 24.11. | Sa 25.11. | So 26.11. | Mo 27.11.

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[Filmbild]

Sonderveranstaltung
BILDER FINDEN

Deutschland 2002 von Benjamin Geissler 106 min., Dokumentarfilm

ab ..

Bruno Schulz, der weltweit hochgeachtete polnisch-jüdische Schriftsteller (in 26 Sprachen übersetzt) und Maler litt unter dem Schrecken der deutschen Besatzung 1941/42 in der galizischen Stadt Drohobycz. Um sein Leben zu retten, verzierte Bruno Schulz in der von Hitler besetzten Ukraine eine Villa mit Märchen-Fresken. Die Bilder waren zur Unterhaltung der Kinder des dort wohnenden SS-Führers Felix Landau gedacht. Am 19. November 1942 ist Bruno Schulz von der SS erschossen worden. Diese Wandbilder sind nach dem Ende des II. Weltkriegs trotz intensiver Suche nicht wieder gefunden worden. Am 9. Februar 2001, hat das Filmteam des Dokumentarfilmers Benjamin Geissler die lange verschollenen geglaubten Bilder wiederentdeckt. Im Mai 2001 wurden Fragmente dieser Wandmalereien von Mitarbeitern der Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in einer geheimen Aktion aus den Wänden der Villa herausgetrennt und illegal nach Israel ausgeführt. Das Vorgehen Yad Vashem’s führte zu einer weltweiten Kontroverse. „Bilder finden” dokumentiert filmisch minutiös, die Suche, das Finden und das Verschwinden der Wandmalereien des Bruno Schulz. Dabei erzählt der Film auch die Geschichte einer der umstrittensten Museums- Akquisitionen der letzten Jahre. Yad Vashem beansprucht das moralische Recht die Arbeiten zu „sichern”. Ukrainische und polnische Offizielle sprechen von einem Verbrechen. Aber was sagen jüdische Menschen aus Drohobycz in der Ukraine und in Israel dazu... „Bilder finden” gibt dem Zuschauer die Möglichkeit, dem Regisseur in ein genau durchkomponiertes Mosaik aus veröffentlichten und unveröffentlichten Zeugnissen über Bruno Schulz und seine letzten Tage zu folgen. Dabei ist ein Film entstanden, der auf poetisch eindringliche Weise zeigt, wie bewegend und schmerzhaft präsent auch heute noch der Holocaust nachwirkt. Die Suche nach den Fresken, ihre Entdeckung und eine Zeit nach dem „Raub” ist von Benjamin Geissler filmisch minutiös aufgezeichnet worden.