KINOBAR PRAGER FRÜHLING

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Wochenflyer Kinobar Prager Frühling
18. - 24. April 2024
25. April - 1. Mai 2024
2. - 8. Mai 2024
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Fr 19.04. | Sa 20.04. | So 21.04. | Mo 22.04. | Di 23.04. | Mi 24.04. | Do 25.04. | Fr 26.04.

Aktuell

DEUTSCHER FILMPREIS 2024

Kinder- und Familienkino

Queer Music Festial
Identität ist Realität

[Filmbild]

Desire will set you free & Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär

Deutschland 2014/15 von Yoni Leyser, 90 min., englische OmU

Ezra, ein junger Amerikaner palästinensisch-israelischer Herkunft, verbringt seine Zeit hauptsächlich damit, Drogen zu nehmen, die berüchtigte Berliner Clubszene zu erkunden und pseudo-philosophische Gespräche zu führen. Gleichzeitig träumt er davon, seine Karriere als Schriftsteller voranzutreiben. Zusammen mit seiner düsteren und geistreichen Freundin Catharine, die einen ausgeprägten Fetisch für Nazi-Accessoires hegt, begibt er sich auf eine Suche nach immer neuen Kicks, welche die beiden schließlich in eine von Berlins bekanntesten Stricher-Bars führt. In dieser Bar trifft Ezra auf Sasha, einen russischen Einwanderer, der seinen Lebensunterhalt durch seine Arbeit als Escort bestreitet. Gemeinsam erkunden sie fortan das Berliner Nachtleben, die Spuren der Weimarer Republik sowie jene des zweiten Weltkrieges. Doch ähnlich wie im Rahmen eines Drogenexzesses verschwimmen im Zuge ihrer hedonistischen Abenteuer allmählich die Grenzen zwischen Realität und Begehren. Was als scheinbar konventionelle Beziehung zwischen zwei homosexuellen Männern beginnt, entwickelt sich im Laufe der Handlung zu einer weitaus komplexeren Erkundung der eigenen Sehnsüchte und Begierden. Vor dem Hintergrund der Originalschauplätze zeigt der Film Gastauftritte zahlreicher Berliner Szene-Größen, von denen einige sich selbst spielen, darunter die ‚Godmother of Punk‘ Nina Hagen, die Kult-Musikerin und Performance-Künstlerin Peaches sowie Rosa von Praunheim, Rummelsnuff, Blood Orange, Einstürzende Neubauten und Blixa Bargeld, welcher zuvor bei Nick Cave and the Bad Seeds spielte.

Davor zeigen wir den Kurzfilm
Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär
Deutschland 2023 von Kina Gora, 24 min.

Helden brauchen keine Superkräfte – alles was sie brauchen ist der Glaube an sich selbst und ein klares Ziel vor Augen. Manche werden nie zu Helden, andere später, einige viel zu früh. Martin ist einer von ihnen. Mit 13 Jahren haut er von Zuhause ab, um in einem Kinderheim Schutz und nach einer besseren Kindheit zu suchen. Dort angekommen tut er das, was ihm zu Hause nie erlaubt war: Musik machen und singen. Er beginnt sich Gitarre, Klavier und Schlagzeug selbst bei zu bringen und singt in verschiedenen Bands. „Wer wär ich heute, wenn ich damals nicht gegangen wär?“ fragt sich Martin Bruchmann. Für ihn ist klar, ohne Musik wäre er ein anderer Mensch. Musik ist seine Medizin, auch wenn wir ihn bislang vorrangig als Schauspieler kennengelernt haben. Sein schwierigstes und wohl persönlichstes Kapitel hat Martin Bruchmann nun in Musik und Film aufgearbeitet. Entstanden sind leichtschwere Pop-Songs, für die er einen Musikkurzfilm produziert hat. Ein Film, der die Geschichte eines jungen Menschen erzählt, der sich aus eigener Kraft aus einer toxischen Situation retten musste, um eine normale Kindheit zu haben. Der viel zu früh die Verantwortung für sich und sein Leben in die Hand nehmen musste. Und der am Ende doch merkt, dass Weglaufen nur eine vorübergehende Lösung ist.

Weitere Infos zum Festival & alle Termine findet Ihr auf www.queermusicfestival.de
- Veranstaltet von BOUYGERHL – Archiv für queere Musik
- Präsentiert von 'kreuzer – Das Leipzig Magazin'
- Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Leipzig

Vorstellungen

Sonntag 21.04.2024 20:00 Uhr  (Queer Music Festial
Identität ist Realität)