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Wochenflyer Kinobar Prager Frühling
12. - 18. März
19. - 25. März
26. März - 1. April

So 15.03. | Mo 16.03. | Di 17.03. | Mi 18.03. | Do 19.03. | Fr 20.03. | Sa 21.03. | So 22.03.

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QUEER MUSIC FESTIVAL 2026

[Filmbild]

Premiere mit Regisseur Volker Koepp und Gästen
Chronos – Fluss der Zeit
mehrsprachige Originalfassung mit deutschen Untertiteln

Deutschland 2026 von Volker Koepp, 200 min., Dokumentarfilm, OmU

„Strom, alleine immer kann ich dich lieben nur …“ (Johannes Bobrowski: Sarmatische Zeit)
Der Fluss Chronos, antiker Name der Memel, durchfließt die Region Sarmatien. Ihm folgt Volker Koepp auf der Suche nach den Schicksalen der Menschen, die an diesen Ufern leben – und kehrt dabei immer wieder zu jenen zurück, die seine früheren Filme geprägt haben. Doch „Chronos – Fluss der Zeit“ ist auch das Porträt einer Region im Wandel. Über fünf Jahre dauerten die Dreharbeiten. Die russische Invasion der Ukraine, die Covid-19-Pandemie prägen das Erleben genauso wie sowjetische Vergangenheit und die Narben, die der Holocaust in den Gemeinschaften hinterlassen hat.
Auf den Spuren der Gedichte von Johannes Bobrowski drehte Volker Koepp 1972 seinen ersten Film im historischen Landschaftsraum östlich der Weichsel zwischen Ostsee und Schwarzem Meer, in der Spätantike „Sarmatien“ genannt. Eine Welt, die nach dem Zweiten Weltkrieg zum sowjetischen Imperium gehörte. Später drehte Koepp in dieser Gegend mit „Kalte Heimat“ (1994), „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1998) oder „In Sarmatien“ (2013) einen ganzen Zyklus von Filmen. Es ging um Begegnungen mit Menschen, ihrem Alltag, ihren von politischen Umbrüchen geprägten Biografien, um nationalsozialistischen Terror, die Ermordung der Jüdinnen und Juden, stalinistische Verfolgung und Hoffnungen auf gesellschaftliche Veränderungen. „Chronos – Fluss der Zeit“ fügt diesen Geschichten ein neues, entscheidendes Kapitel hinzu – als filmische Montage, in der sich Vergangenheit und Gegenwart fragmentarisch verbinden.

VVK-Link

Vorstellungen

Montag 23.03.2026 17:00 Uhr